Aller Anfang ist schwer, daher möchte ich dir für deinen Start in die moderne Aquarellmalerei ein paar Tipps & Tricks mit an die Hand geben, damit es bei dir etwas einfacher läuft und du den Durchblick im Materialdschungel behältst.
Aquarellfarben
Für den Einstieg sind zusammengestellte Farbkästen super, da sie gut abgestimmte Farben enthalten, oft sogar die Primärfarben Magenta, Gelb und Cyan, mit denen man tolle Mischungen erzielen kann. Mittlerweile gibt es auch viele Themenkästen, etwa florale oder Greenery-Sets, die von Künstlerinnen zusammengestellt wurden und den Einstieg erleichtern. Natürlich kann ich dir nur wärmstens meinen eigenen Kasten empfehlen, den ich gemeinsam mit Sennelier zusammen stellen durfte. Wenn du auf natürliche Farben stehst, passt dieser perfekt zu dir!
Wenn du deine eigene Palette zusammenstellen möchtest, empfehle ich dir Dot Cards: kleine Farbpunkte zum Antesten, mit denen du dein Set gezielt aufbauen kannst. Meine Lieblingsfarben variieren je nach Motiv und Jahreszeit – oft mische ich gerne, aber manche Töne wie z. B. Perylengrün kaufe ich inzwischen fix und fertig, weil es einfach praktischer ist.

Sennelier Farbkasten
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Mit dem Code Pinselyoga kannst du bei dem Künstlershop sogar noch etwas auf deinen Einkauf sparen.

Aquarellpinsel
Aquarellpinsel gibt es in unzähligen Varianten, was schnell überfordern kann. Ich selbst habe über ein Jahr lang fast nur mit vier Rundpinseln gemalt, das hat völlig ausgereicht! Es gibt Echthaar- und Synthetikpinsel, wobei früher Echthaar als das Nonplusultra galt. Heute gibt es jedoch synthetische Pinsel, die absolut mithalten können – mit denen arbeite ich selbst am liebsten. Ich kann dir die KUM Pinsel wärmstens empfehlen und durfte sogar mit ihnen ein gemeinsames Pinselset gestalten. Dieses findest du hier: KUM Pinselset*
Aquarellpapier
Die Wahl deines Aquarellpapiers ist entscheidend für deinen Erfolg und das Ergebnis. Dabei solltest du auch wirklich Aquarellpapier verwenden, denn mit normalen Zeichen- oder sogar Kopierpapier könntest du schnell die Freude am Aquarellieren verlieren. Aquarellpapier weist in der Regel eine stärkere Papierdicke auf und kann daher besser mit den Farb- und Wassermengen umgehen. Ich empfehle dir für den start mattes Aquarellpapier mit einer mind. Grammatur von 200g/m2 (mein Favorit liegt bei 300 g/m2). Für den Start finde ich das Clairefontaine Aquapad Papier ganz wunderbar, dabei lässt es sich gut vermalen und ist echt erschwinglich. Wenn du etwas erfahrener bist, kann ich dir Baumwollpapier ans Herz legen. Da mag ich das Hahnemühle Expression und das Turner Papier* sehr gerne.



